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Tag der offenen Tür – erste Begegnungen, viel Glitzer und ein Blick in die Zukunft

28. Juni
3 Min. Lesezeit

Der Tag der offenen Tür gehört für mich jedes Jahr zu den schönsten Veranstaltungen im Schuljahr. Überall im Schulhaus begegnet man neugierigen Kindern, aufgeregten Eltern und vielen Fragen rund um den bevorstehenden Schulwechsel. Für die zukünftigen Fünftklässler ist es oft das erste Mal, dass sie ihre mögliche neue Schule kennenlernen. Genau deshalb sind solche Tage so wertvoll: Sie schaffen Orientierung, nehmen Unsicherheiten und ermöglichen erste positive Erfahrungen.

In diesem Jahr durfte ich gemeinsam mit unseren Mediatoren Teil dieses besonderen Tages sein. Die engagierten Schülerinnen und Schüler unterstützten mich dabei mit viel Freude und Verantwortungsbewusstsein. Als „die Großen“ waren sie für viele der zukünftigen Fünftklässler wichtige Ansprechpartner. Es war schön zu beobachten, wie offen die Kinder auf sie zugingen und wie sehr sie sich darüber freuten, die Mediatoren kennenzulernen. Schon bei den ersten Begegnungen entstanden viele nette Gespräche und eine herzliche Atmosphäre. Dabei war es uns wichtig, nicht nur Informationen weiterzugeben, sondern vor allem Begegnungen zu schaffen. Denn oft erinnern sich Kinder später weniger an Räume oder Präsentationen als an die Menschen, die sie kennengelernt haben, und die Erlebnisse, die sie mit nach Hause nehmen.

Kreativ werden und ins Gespräch kommen

Ein Highlight unseres Standes war die Schlüsselanhängeraktion. Mit viel Freude wurde gebastelt, gestaltet und ausprobiert. Die Kinder konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ganz individuelle Anhänger gestalten. Während Farben ausgesucht, kombiniert und kleine Kunstwerke geschaffen wurden, entstanden ganz nebenbei viele schöne Gespräche. Manche Kinder wollten wissen, wie ein Schultag an unserer Schule aussieht, andere fragten nach Ausflügen, AGs oder den Pausen. Wieder andere erzählten von ihrer Grundschule oder davon, dass sie schon gespannt auf den neuen Lebensabschnitt sind. Gerade diese ungezwungenen Momente machen für mich den besonderen Wert solcher Aktionen aus. Oft entstehen die besten Gespräche dann, wenn die Hände beschäftigt sind und kein offizielles Gespräch stattfinden muss. Ich hoffe deshalb sehr, dass wir im kommenden Schuljahr viele dieser selbst gestalteten Schlüsselanhänger an Schulranzen, Mäppchen oder Schlüsselbunden wiedersehen werden. Für mich wären sie eine schöne Erinnerung an einen ersten gemeinsamen Tag!


Glitzertattoos dürfen natürlich nicht fehlen

Natürlich durfte an unserem Stand auch etwas nicht fehlen, das mittlerweile fast schon Tradition hat: Glitzertattoos. Mit einer großen Auswahl an Motiven sorgten sie für strahlende Augen und jede Menge Begeisterung. Von Sternen über Tiere bis hin zu fantasievollen Designs war für jeden Geschmack etwas dabei. Schnell bildete sich eine kleine Schlange und während die Tattoos aufgetragen wurden, kamen die Kinder mit den Mediatoren ins Gespräch, verglichen ihre Motive und erkundeten anschließend gemeinsam die Schule. Es sind oft genau diese kleinen Momente, die dazu beitragen, dass sich Kinder willkommen fühlen und die neue Schule mit positiven Erlebnissen verbinden.

Niemand startet allein

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Bereichs waren die Pinnwände unserer Mediatoren. Mit viel Engagement hatten sie im Vorfeld Plakate vorbereitet und ihre Arbeit vorgestellt. Uns war wichtig, den zukünftigen Fünftklässlern von Anfang an zu zeigen: Ihr seid nicht allein. Denn der Wechsel auf eine neue Schule bringt viele Veränderungen mit sich und manchmal auch Unsicherheiten. Umso schöner ist es, wenn Kinder bereits vor dem ersten Schultag erfahren, dass es ältere Schüler gibt, die sie begleiten, unterstützen und für Fragen da sind. Viele Familien blieben vor den Pinnwänden stehen, lasen die Informationen aufmerksam durch und kamen mit unseren Mediatoren ins Gespräch. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig solche Unterstützungsangebote für ein gelungenes Ankommen sein können.


Ein Name als erster Schritt

Besonders gefreut hat mich unsere Namenswand. Die zukünftigen Schüler konnten ihren Namen hinterlassen und damit symbolisch einen kleinen ersten Schritt in Richtung neue Schule machen.

Viele Kinder nutzten diese Möglichkeit und verewigten sich voller Stolz auf der Pinnwand. Für sie war es vielleicht nur eine kleine Aktion. Für mich steckt jedoch viel mehr dahinter. Hinter jedem Namen verbirgt sich eine eigene Geschichte, Vorfreude, vielleicht auch ein wenig Nervosität und ganz viel Potenzial. Ich freue mich schon jetzt darauf zu sehen, welche dieser Kinder wir im kommenden Schuljahr tatsächlich an unserer Schule begrüßen dürfen.

Begegnungen, die bleiben

Der Tag der offenen Tür hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen sind. Sie schaffen erste Verbindungen, bauen Ängste ab und lassen Vorfreude entstehen. Nicht die großen Programmpunkte bleiben häufig in Erinnerung, sondern die kleinen Momente dazwischen: ein nettes Gespräch, ein gemeinsames Lachen, ein Glitzertattoo oder ein selbst gestalteter Schlüsselanhänger. Für mich war dieser Tag deshalb weit mehr als eine Informationsveranstaltung. Er war ein erster Schritt in Richtung Gemeinschaft und vielleicht sogar der Beginn vieler neuer Freundschaften. Ich freue mich auf die neuen Schüler und bin gespannt, wen ich im kommenden Schuljahr wiedersehen werden. Vielleicht entdecken wir dann sogar den einen oder anderen Schlüsselanhänger aus unserer Aktion wieder. ;) In Liebe Eure Sozialpädagogin mit Herz (:

 
 
 

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